12.1.2008
Wir wünschen allen Besuchern unserer Seite ein gutes neues Jahr!
Über die Feiertage waren wir mit dem Gespann in Tunesien. Kurz, aber hart.
21.6.2007
Bevor mich ab dem 1.7. wieder das Arbeitsleben vereinnahmt, bin ich mit meiner Guzzi California noch ein paar Tage in die Seealpen Frankreichs gefahren.
3.3.2007
Wir sind seit heute wieder zu Hause.
Die letzten 2 Wochen hatten wir entweder viel zu tun
(Moppedverschiffung) oder haben uns in internetfreien Zonen
rumgetrieben. Vielleicht waren wir auch einfach nur zu faul, was zu
schreiben ;-)
In Costa Rica sind wir entlang der Pazifikkueste auf die Osa-Halbinsel gefahren, wo wir 2 Tage auf der Finca schlechthin verbracht haben. Die Nächte kurz, die Tage sonnig. An Anjas Geburtstag müssen wir "Adioz" sagen, Panama ruft!
Panama erreichen wir im Süden über den Grenzübergang in
Canoas, wo wir das letzte Mal in den Genuß lateinamerikanischen
Grenzchaos kommen. Die Grenze liegt mitten in einer Stadt und man kann
ungehindert von Seite zu Seite gehen. Nach 2 Stunden ist aber auch
diese Hürde genommen.
Das Land selber lassen wir leider ziemlich links liegen, unser Ziel ist
Panama City. Panama City erweist sich als wesentliche
angenehmere Stadt als von uns zuerst befürchtet. Günstige
Hotels, nette Restaurants und echtes Nachtleben. Die Vorbereitung der Verschiffung verschlingt einen ganzen
Tag, Buchbinder Wanninger in der Bruthitze der Stadt. Dank des guten
Briefings von unserer Agentur
ist aber alles zu schaffen.
Die letzten 3 Tage in Panama verbringen wir auf den San Blas Inseln,
einer von Panama unabhängigen Inselgruppe, die von den
Kuna-Indianern bewohnt wird. Hier findet man neben Ruhe und
ausgezeichneten Lobstern auch die typischen Karibikinseln mit nur einer
Palme drauf. Mit morschen Einbäumen gehts auf Erkundungsfahrt zu
den kleinen Inseln.
Zurück aus dem Paradies steht uns eine letzte Aufgabe, die
Verschiffung im Hafen von Colon, bevor. Colon gilt gemeinhin als die
schlimmste Stadt Panamas, vor Fahrten dorthin wird generell abgeraten.
"Macht die Verschiffung unbedingt Vormittags und lauft nicht zu
Fuß in der Stadt rum." hat uns Evelyn Batista von Barwil noch
geraten. Guess what - es endet damit, dass die Verschiffung erst um 3
Uhr Nachmittags abgeschlossen ist und wir dank des völlig zum
Erliegen gekommenen Verkehrschaos (3 Kreuzungen in Folge ohne Ampel)
mehrere Kilometer zu Fuß auf der Suche nach der Bushaltestelle
rumrennen. Nur noch eben 3 Stunden im völlig überfüllten
Einheimischenbus mit einem Wahnsinnigem am Steuer und schon sind wir
wieder in Panama City. So viel Adneralin für nur 1,50$...
16.2.2007
Von Leon sind wir noch fuer einen Tag nach Granada gefahren, muss man nach
Antigua und Leon nicht unbedingt gesehen haben. Nach so viel Staedten
(nicht zu vergessen die abenteuerliche Durchquerung von Managua...)
brauchen wir etwas Ruhe und fahren auf die Insel Ometepe im Lago
Nicaragua.
Ometepe besteht aus zwei Vulkanen, wovon einer aktiv ist. Rundherum findet
man zahlreiche saubere, leere Straende und vor allem viel Ruhe. Am
Herzinfarkt ist auf dieser Insel garantiert noch keiner gestorben. Wir
verbringen die Zeit mit ausgedehnten Haengemattentests und Kochen.
Zwischendurch einen Mittagsschlaf nicht zu vergessen.
Um nochmal zu surfen, gehts von der Insel ueber das Festland nach San Juan
del Sur, Tagesetappe 40km. Am Strand von Mareda gibt es ein kleines,
nahezu unberuehrtes Surfmekka. Zeitweise hat man Strand und Wellen fuer
sich alleine.
Lange genug in Nicaragua, auf nach Costa Rica.
An der Grenze haben wir diesmal richtig viel Spass. Unser inernationaler
Fahrzeugschein ohne jeglich sinnvolle Angabe von Fahrzeughersteller, Typ
oder Baujahr sorgt zuerst fuer Verwunderung, spaeter fuer ausgelassene
Heiterkeit. Ein Ausfall der gesamten EDV des Zolls haelt uns zusaetzlich
auf.
Trotzdem schaffen wir es bis an den Lago Arenal. Man fuehlt sich hier
sofort wohl und wie zuhause, es ist kuehler als an der Kueste, bergig und
die in Nicaragua vermissten Kurven finden sich alle hier wieder.
Das kurze Fruehstueck an der deutschen Baeckerei von Tom und Ellen aus dem
Allgaeu wird ueberraschenderweise zu einer zweitaegigen Unterbrechung der
Fahrt. Ausgiebiges Brainstorming bei Erdinger Weissbier bringt naemlich
zutage, dass man besser nicht in Costa Rica in die Karibik faehrt, sondern
einen Bootsausflug (Wasserski, Vulkanbesichtigung...) auf dem Lago macht.
Am Ufer des Lago Arenal gibt es einiges zu sehen, unter anderem hat sich
hier ein Schweizer eine komplette Alm aufgebaut. Komplett heisst Hotel,
Restaurant mit Drehturm, Schmalspurbahn, Kapelle und Kaeserei. Die Milch
geben original schweizer Rinder.
Nach zwei Tagen reissen wir uns los, wieder Richtung Pazifikkueste.
5.2.2007
In Antigua gibt es eine bayrische Kneipe, den Jardin Bavaria. Neben
deutschem Bier gibts auch Weisswuerscht und Brezn. Hat man sich eigentlich
nach ueber 1 Monat auf Tour verdient.
Als letztes Abenteuer in Guatemala sind wir auf den noch aktiven Vulkan
Pacaya gestiegen. Ueber messerscharfe und noch nicht wirklich erkaltete
Lavafelder bis an die Stellen, wo die Lava fluessig aus dem Berg kommt.
Ist in 2m Entfernung gut genug, um einem die Ohren zu grillen. Im
Gegensatz zu den typischen Touris in Sandalen (!) hatten wir es mit
ordentlichen Stiefeln etwas sicherer und auch nach dem Abstieg noch
intakte Sohlen.
Echt mittelamerikanische Buerokratie erleben wir an der Grenze zu El
Salvador. Es ist aber auch wirklich ein Spass, mit dem internationalen
Zulassungsschein (ohne Angabe von Marke und Typ des Fahrzeugs) eine
Zollabwicklung zu machen. Das Gespann wird kurzerhand zur "4 Valve"
(abgelesen vom Ventildeckel) und nach vielen wortreichen Erklaerungen ist
man durch. Davon muessen wir uns erstmal 2 Tage am Surfstrand von El Zonte
erholen. So ganz verlernt haben wir das Wenige, das wir in Australien
gelernt haben noch nicht. Nach ein paar Versuchen surfen wir die ersten
Wellen.
Hier verabschieden wir uns das dritte und wahrscheinlich letzte Mal
endgueltig von Susi und Enzo. Der hat nach 3 Wochen taeglichen Gebastels
seinen VW Bus jetzt am Laufen, nachdem er tonnenweise Amipfusch
rausgefummelt hat.
Wir waren ja vor der Grenze zu Honduras gewarnt, sie stellt sich
tatsaechlich als die katastrophalste dieser Reise heraus. Aggresive
Schlepper, Chaos, Korruption. Und obwohl wir nach knapp 2,5 Stunden durch
sind, ist uns die Lust auf Honduras soweit vergangen, dass wir nach nur
einer Nacht wieder ausreisen. Es haette in Sueden des Landes sowieso nicht
allzuviel zu sehen gegeben und die kommenden Laender brauchen auch noch
Zeit.
Nicaragua empfaengt uns mit einer unkomplizierten Grenze. Sobald man die
honduranischen Schlepper abgehaengt hat, ist man schnell durch.
In Leon treffen wir auf zwei Kanadier, die unabhaengig voneinander mit
einer GS und einer KTM auf dem Weg nach Suedamerika sind. Da gibts
natuerlich Abends viel zu erzaehlen (bei nicht wenig Flor de Cana).
Leon ist quasi die Schwester von Antigua, nur ohne die grossen
Touristenmassen. Wegen der hier herrschenden Hitze laeuft alles etwas
relaxter ab.
31.1.2007
In Guatemala muss man Abenteuer nicht suchen, sie finden einen von allein.
Besonders, wenn man statt der gut ausgebauten Hauptstrassen ein paar
Abkuerzungen durch den Busch nimmt. In den wahren Genuss dieser Pisten
kommt man bei Regen. Dann verwandeln sie sich in knoecheltiefe
Schlammpisten. Die Schlagloecher machen der neuen Schweissnaht nach 200km
den Garaus, jetzt haben wir das professionell mit 15 Kabelbindern gemacht,
das haelt. Zwischendurch erholen wir uns bei Lanquin an den Wasserkaskaden
von Semuc Champey. Baden in glasklarem Wasser.
Sobald man den Norden des Landes Richtung Hochland verlaesst, erwarten
einen traumhafte Strassen und Aussichten. Am Lago Atitlan fuehlt man sich
dann endgueltig wie in den Alpen. Moppedparadies.
Absolute Besonderheit des guatemaltekischen Strassenverkehrs ist das
absolute Fehlen von brauchbaren Beschilderungen. Man raet, fragt und
verfaehrt sich so lange, bis man das Ziel erreicht hat. Aber auch das hat
seine Tuecken, unwichtige Orte wie Antigua (Stadt im
authentischen Kolonialstil) haben einfach keine Ortsschilder.
Fast waeren wir durch gefahren...
24.1.2007
Von Tulum sind wir ohne grosse Probleme nach Belize gereist, wo
wir Susi
und Enzo, unsere Bekannten aus Tulum wieder getroffen haben. In Belize
City sind uns dann erstmal die Bremsbelaege vom Vorderrad verreckt, sind
halt in den Bergen Mexikos doch ziemlich strapaziert worden. In der
einzigen Moppedwerkstatt des Ortes (oder des Landes?) werden wir beruhigt,
sowas kann man hier nicht kaufen, auch nicht schicken lassen. Dafuer aber
neu belegen. Machen hier alle, geht schnell und kostet fast nix.
Da wir eh nach Caye Caulker zum Tauchen wollen, lassen wir die Belaege da
und verschwinden erstmal. Caye Caulker ist eine 1a Pirateninsel und so
nimmt man uns beim Tauchen schoen aus, 50US$/Tauchgang und die sind
solala, "Traumziele" wie das Blue Hole kann man sich schenken. Dafuer
spricht man hier den coolsten Dialekt der Welt, dagegen hoert sich ein
Texaner mit einem Pfund Kaugummi im Mund an wie Mutter Theresa bei der
Sonntagsandacht. Yeeees man, weee doo divin' hea, maaan!
Zurueck in Belize City koennen wir tatsaechlich die Belaege in Empfang
nehmen und es bremst sogar!
Ab nach Guatemala, Grenzuebertritte werden so langsam zu unserer
Spezialitaet. Gepaeckbefestigung leider nicht und so verlieren wir den
Packsack mit all unseren Schuhen und der geliebten Haengematte. Den
letzten Kulturtag verbringen wir in Tikal (Maya Stadt), echt hart, um 5 in
der Frueh gehts los!
Zur Belohnung sind wir dann gestern nur bis
zur Finca Ixobel
gefahren, wo wir heute einen Wasch- und
Wartungstag eingelegt haben. Oelwechsel, Ventile einstellen, neue Kerzen
und die abvibrierte Instrumentenhalterung in einer waschechten
Dschungelwerkstatt wieder angebraten. Hoffentlich haelt wirklich nix so
lang wie ein Provisorium, das Gespann wird allmaehlich zu einem.
16.1.2007
Von Oaxaca gehte die Route über noch mehr Berge, Kurven,
Pässe (2900m)
und Regenwälder nach Palenque, wo es mitten im
Dschungel Maya-Kultur zu bewundern gibt.
Der Weg von Palenque in die lang ersehnte Karibik stellt sich als endloses
Abspulen von bolzgeraden Dschungelstraßen heraus,
gewürtzt durch nicht aufhören wollenden Regen.
Deshalb heisst das Regenwald.
Immerhin wissen wir jetzt, welche Ausrüstungsgegenstände
tropentauglich sind.
Heute, in Tulum, haben wir bei Postkartenwetter mal wieder einen Pausentag
eingelegt. Ruinen anschauen, Schwimmen gehen, Hängematte ausprobieren und
Klamotten trocknen...
11.1.2007
Mit einem Tag Verspaetung haben wir aufs Mexikanische Festland
uebergesetzt und fahren seit dem ohne Pause mehr oder weniger der
Pazifikkueste entlang nach Sueden.
Die ersten Eindruecke vom Verkehrsgeschehen sind zwei Pickups, die uns
jeweils mit Gartenstuehlen bzw. Matratzen bewerfen, die voellig
ungesichert transportiert werden. Brembo sei Dank hat der Abstand immer
gerade so gereicht. Der Mexikaner an sich ist ein netter und lustiger
Zeitgenosse, es sei denn, er sitzt am Steuer eines Autos. Die
Ueberraschungen, die einem hier so praesentiert werden, sind nicht ohne.
Entlang der Pazifikkueste hat Mexico ein paar ausgesprochene Traumstraende
zu bieten, Maruata und Marquelia sind zwei, an denen wir es uns gutgehen
liessen.
Ins Hinterland lockt einen unter Anderem das Staedchen Tequila. Ratet mal,
warum ;-) Man riecht die Stadt, bevor man sie sieht. Und auch am naechsten
Tag erinnert einen der Kopf daran, wo man gestern war...
In den kurvenreichen Regionen auf der Piste gibt es auch etliche
Zeitgenossen die man trifft, von klein (fette Vogelspinne) bis gross, (eh
klar Rindvieh) hatten wir wirklich alles als Wegbegleiter.
Typischer Punkt jeder Mexicoreise sind die Klippenspringer von Acapulco,
das ja sowieso auf unserem Weg liegt. Durch den chaotischen Verkehr aus
lustig anzusehenden, deswegen aber nicht minder saugefaehrlichen
Kaefer-Taxis haben wir uns den Weg an die "La Qebrada" gebahnt. Nicht
weniger als 2 Stunden Stop&Go in sengender Innestadthitze. Die Freude, die
Stadt wieder zu verlassen war aehnlich gross wie die Begeisterung, den
Jungs beim Sprung in die Tiefe zuzusehen.
Besonderes Schmankerl ist die Strecke von Puerto Escondido (Surfstraende,
Fisch frisch vom Strand) nach Oaxaca. 220 Kilometer Kurven vom Feinsten,
ueber zwei Passhoehen. Gut fuer den Fahrspass, schlecht fuer den
Reiseschnitt: 6 Stunden Fahrzeit.
Seit gestern sind wir in Oaxaca, wo uns erstmal die allerwahnsinnigsten
aller berscheuerten Autofahrer Mexicos empfangen haben. Jedesmal sehenden
Auges und voller Absicht hat man 3 Mal auf 5 km versucht, uns
abzudraengen. Ja, es gibt Momente, wo wir den Unimog vermissen.
Den Aufenthalt in der Stadt versuesst einem aber die wirklich gemuetliche
Innenstadt mit allerlei Fressbuden, Cantinas und historischem Background.
Zudem ist es hier auf ueber 1500 Metern Hoehe angenehm kuehl.
Heute haben wir das erste Mal richtig Kultur geschnuppert und den Monte
Alban mit den Ruinenstaetten besucht. Muss man gesehen haben.
2.1.2007
Nachträglich einen guten Rutsch euch Daheimgebliebenen!
Good Luck auf der Dakar, Michl und Markus!
Die Anja hat die ersten 200 Offroad-Kilometer überlebt (Mann und Maschine
nur knapp), der A... schwebte über dem Sitz :-)
Silvester haben wir an einem traumhaften Strand in der Bahia Conception
verbracht. Hätten wir nicht noch so viel vor uns, da hätte man auch
locker die eine oder andere Woche hängen bleiben können. Endlich
Badewetter und das in glasklarem Wasser bei 22 Grad.
Die Strassen hier auf der Baja California sind ein Traum - Sonnenschein,
Kurven ohne Ende und abwechslungsreiche Landschaft. Beim Fahren sind wir
allerdings noch ganz froh um unsere Klamotten von Rukka, es wird mitunter
noch ganz schön frisch.
Wir sind heute in La Paz angekommen, morgen nehmen wir die Fähre aufs
Festland.
27.12.2006
Endlich in Mexico!
Völlig problemlos haben wir heute in Tijuana die Grenze nach Mexico
passiert, nachdem wir uns gestern in San Diego mit SeaWorld und g'scheidem
Hotel nochmal ordentlich Luxus gegönnt haben.
Mexico hat uns aber leider mit einem ziemlichen Sturm empfangen, so dass
wir nur bis Ensinada (etwa 100 km südlich der Grenze) gekommen sind. Die
Strecke entlang der Küste ist auch hier ein Traum, Kurven ohne Ende und
immer den Pazifik zur Rechten.
Nächste Station ist Guerro Negro, Whale Watching. Hoffentlich bei
Postkartenwetter.
24.12.2006
Wir wünschen allen Besuchern unserer Webseite frohe Weihnachten!
Das Gespann ist am Mittwoch mit 4 Tagen Verspätung (aber unversehrt) in
Port Hueneme angekommen. Zoll und Hafenabfertigung absolut easy.
Wir sind noch in Los Angeles, wo wir den Weihnachtsabend stilgemäss am
Hollywood Boulevard verbringen, um den Sternechen die Show zu stehlen. Mit
dem Gespann sind wir hier der Renner, kein Stopp geht ohne Smalltalk aus.
Morgen gehts los Richtung Mexico mit Station in San Diego.
Special Thanks to Jeff - You're the man!
And also to Ron from Pelican - Thanks a lot!
24.11.2006
Seit heute dürfen wir auch die Firma Haix aus Mainburg (Schuhe) zu unseren Sponsoren zählen. Vielen Dank!
9.11.2006
Heute hat die Spedition das Gespann abgeholt und auf den Weg nach
Bremerhafen gebracht. Haltet uns die Daumen, dass wir unseren Liebling
Mitte Dezember heil in Kalifornien wiederbekommen.
Natürlich waren die letzten Wochen mit einer Unmenge kleinerer
Basteleien und Detailverbesserungen am Gespann ausgefüllt, man
will schliesslich nicht mit der alten Tradition brechen, immer bis zum
letzten Tag am Fahrzeug rumzubasteln ;-)
Zur Entschädigung treffen momentan fast täglich Pakete von
den Sponsoren mit unserer Reiseausrüstung ein. Weihnachten im
November.
19.10.2006
Die Reisplanung geht in die Abschlussphase, das Gespann ist mit neuer Kupplung und frisch revidiertem Getriebe reisebereit.
Besonders möchte ich an dieser Stelle auch den Firmen, die uns auf dieser Tour mit Material unterstützen, danken:
Rukka Motorradbekleidung
Arai Motorradhelme
HPE Auspuffanlagen für Sportmotorräder
Motorrad Kinderland Ralf Kühl mit Navigations Soft- und Hardware
29.8.2006
Der Unimog ist verkauft.
14.8.2006
Der Unimog ist zu verkaufen!
Nach langem Hin und her haben wir uns entschlossen, uns vom Mog zu
trennen. Keine leichte Entscheidung, hat er uns doch zwischen Island
und Algerien nie im Stich gelassen.
7.7.2006
Es tut sich was. Wir haben uns ein Gespann gekauft, um damit den in
Planung befidlichen nächsten Trip zu bestreiten. Es soll nach
Mittelamerika gehen, vom Mexico bis Panama, Start im Dezember 2006. Die
Testtour durch Korsika und Sardinien ist erfolgreich verlaufen, siehe:
http://www.zebracar.de/kordinien06/
Für alle, die noch auf den Bericht der Nahost-Tour warten (Hallo
Olli), bitte habt Geduld, wir arbeiten daran. Dafür habe ich ein
paar Bilder vom diesjährigen Därrtreffen eingestellt.
31.1.2006
Wir sind wieder zuhause.
Das erwartet schlechte Wetter in der Türkei hat sich zu einem
ausgewachsenen Schneesturm entwickelt, durch den wir uns zwei Tage lang
gekämpft haben. Trotz Strassensperrungen, massig Unfällen
(die türkischen LKW und Busfahrer fahren wie die
Verrückten...), einer gebrochenen Felge und wegen dem Sturm
gecancelten Fähren haben wir es nach 4 Tagen dann doch noch
geschafft, unsere Fähre in Patras pünktlich zu besteigen.
Fazit der Reise: Schön wars, Syrien und Jordanien sind auf jeden
Fall einen Besuch wert. Sicherheitsbedenken kann man getrost vergessen,
wir sind bisher nie so sicher und behütet unterwegs gewesen.
Kulturell is Einmaliges geboten, kulinarisch ebenso.
22.1.2006
Von Aqaba haben wir uns ueber diverse Ruinen aus roemischer und
byzantinischer Zeit wieder nach Aleppo hochgehangelt, von wo aus wir
morgen Abend die Heimreise antreten werden.
Als Vorgeschmack auf Zuhause kann man von hier aus die schneebedeckten
Berge der Tuerkei sehen und es graut uns ein bisserl bei dem Gedanken,
da
drueber zu muessen.
Am 30.1.2006 sollte hier zu lesen sein "Wir sind wieder zuhause". Wenn
nicht, schickt eine Hilfsexpedition los ;-)
17.1.2006
Vorgestern sind wir am suedlichsten Punkt unserer Reise, in Aqaba am
roten
Meer angekommen. Die Strecke hat uns von Damaskus zuerst ans tote Meer
gefuehrt, wo ich erstmal den obligatorischen "Im Meer Zeitung
lesen-Test" gemacht habe.
Geht tatsaechlich.
Ueber ziemlich steile Gebirgsstrassen (Durchschnittsgeschwindigkeit den
ganzen Tag: 25 km/h) sind wir von dort nach
Petra gelangt. Nach abdruecken erheblicher Geldmengen fuers Parken und
den Eintritt
(Wer hat je behauptet, Japan waere teuer?) konnten wir, begleitet von
potentiellen Guides, Pferde- Kamel- und Kutschenverleihern sowie
hunderten von Andenkenverkaeufern
die historischen Staetten bewundern.
Ueber noch steilere Gebirgsstrassen und die obligatorische Zahlstelle
sind wir schliesslich im Wadi Rum gelandet. Keine Minute
spaeter hatten wir bereits den ersten Guide mit seinem schrottigen
Nissan quer vor dem Mog
stehen. Long Story short: 2 Tage vereinbart, 1 Tag und 2 Stunden ging
die Tour und unter ziemlich unwuerdigen Gefeilsche konnte der
finanzielle Schaden auf ein minimum reduziert werden. Aus'gschamt taet
man in Bayern sagen. Unnoetig nochdazu.
Aqaba empfaengt uns zu unserer Ueberraschung nicht nur mit gutem
Badewetter, sondern auch mit einem kostenlosen Campingplatz. Strom, WC,
Dusche (sauber!) und direkt am Meer. Wohlgemerkt kostenlos, und das in
Jordanien, wo man sich bisher bemueht hat, uns jeden Cent aus der
Tasche zu ziehen.
Morgen treten wir bereits die Rueckreise an, noch eine Woche Syrien und
dann via Tuerkei und Griechenland heimwaerts.
9.1.2006
Ueber die Tuerkei, wo wir uns fast den Allerwertesten abgefroren haben,
sind wir puenktlich zu Sylvester in Aleppo in Syrien eingetroffen.
Von dort aus sind wir entlang dem Euphrat nach Palmyra gefahren. Die
riesige Ruinenstaette aus griechischen und roemischen Bauwerken ist
absolut sehenswert.
Durch die syrische "Wueste" kamen wir ans Crac de Chevalliers, die
groesste und besterhaltene Kreuzritterburg in Syrien. Sie war auch eine
der letzten, die von Saladin eingenommen und anschliessend wieder
aufgebaut wurde.
Ein Tag ander Kueste in Tartus gab uns die Gelegenheit, mal wieder
Waerme
zu tanken, was nach ettlichen Tagen und Naechten in der Kaelte auch
dringend noetig war.
Jetzt sind wir gerade den zweiten Tag in Damaskus. Was fuer ein Trubel,
was fuer ein Chaos! Trotz allem sind die Syrer immer superfreundlich,
hilfsbereit und nicht zuletzt geschaeftstuechtig - unser momentaner
Vorrat
an Wasserpfeifen ist beachtlich ;-)
Der Mog hat uns bisher nicht im Stich gelassen, einzige Schaeden bisher
eine Batterie und eine gebrochene Feder, nichts, was nicht ohne grossen
Aufwand behoben werden konnte.
27.12.2005
Bis Chios direkt vor der tuerkischen Kueste haben wir's problemlos
geschafft. Eigentlich sollte unsere Faehre nach Cesme, das nur etwa
1/2h
entfernt liegt, heute morgen gehen. Die "Faehre" hat sich allerdings
als
derart morsche Nussschale herausgestellt, dass der "Kapitaen" derselben
uns vor lauter Angst unterzugehen (bei Windstille!) nicht mitgenommen
hat.
Die glorreichen Tage Griechenlands als stolze Seefahrernation sind
scheinbar lange vorbei. So hoffen wir auf besseres Wetter und eine
groessere Faehre morgen.
23.12.2005
Liftoff
Wir wünschen allen Besuchern unserer Seite frohe Weihnachten und
einen guten Rutsch ins Jahr 2006!
22.12.2005
t -1 Tag
Die "kleinen Basteleien" haben mich dann tatsaechlich an den Rand des
Nervenzusammenbruchs geführt, weil ein Problem nach dem anderen
auftrat. Von
der Verkabelung ueber die LiMa bis zur vermeintlich defekten
Kopfdichtung. 1
Drama!
Dank der tatkraeftigen Hilfe und des Rats folgender Firmen, bei denen
wir uns
hier bedanken wollen, nahm aber alles ein gutes Ende, der Mog steht
endgültig
abfahrbereit vor der Tür.
LKW Kuhn, Wall/Wallgau, Tel: 08021/404
Motoren Seidl
in Muenchen Perlach
Schrauben und Bremsen Demmel aka "Schrauben Toni" in Ottobrunn, Tel:
089/6093327
14.12.2005
t -1 Woche, dann gehts endlich los!
Die Visa, alle Faehrtickets und das Carnet sind letzte Woche
angekommen, der Unimog
ist nach Auspuffschweissen und dem Kuehlwassermalheur wieder aus der
Werkstatt zurück. Nur noch neue Batterien rein und ein paar kleine
Basteleien
und er ist startklar.
Vorgeplante Reiseroute gibts wie immer keine.
Das planen wir auf der Fähre - never change a running system ;-)
30.11.2005
Es gibt wieder ein Kontaktformular. Wir freuen uns über jede
Zuschrift!
Die Reisevorbereitungen für den anstehenden Trip nach Syrien und
Jordanien laufen auf Hochtouren. Die letzten Monate haben wir damit
verbracht, den Unimog wieder auf Vordermann zu bringen, endlosen
Papierkram zu bändigen und Informationen zu sammeln.
Am 23.12. gehts los!
20.10.2005
Auf der Seite www.finsd.de sind ein paar unserer Island Bilder zu sehen.
1.6.2005
Nachdem lange nichts mehr auf dieser Seite passiert ist, die
Besucherzahlen aber reges Interesse an der Seite erkennen lassen,
hab ich mal ein bisserl auf- und umgeräumt.
Kontaktformular gibt es momentan keines, ich arbeite daran.
Der Tourbericht Australien ist das alte Reisetagebuch, sobald ich eines
Diascanners habhaft werde, wird der richtig geschrieben.
Die Uhrentour in der Woche vor Pfingsten war ein voller Erfolg (vom
Wetter mal ganz abgesehen), der Bericht steht unter
"Treffen, Ausfahrten und Sonstiges"